Neuer Film über den Start der LISA Pathfinder Mission veröffentlicht

O2: Third Detection!
10:11:58.6 UTC, 4 January 2017

The (w)hole story of black holes in a series of 15 short interviews with famous scientists from all over the world...

Neues Video in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des GATIS-Netzwerks

16. Oktober 2017

Entdeckung ist das erste kosmische Ereignis, das sowohl anhand von Gravitationswellen als auch von Licht beobachtet wird

Zum ersten Mal haben Astronom*innen die Gravitationswellen – Kräuselungen der Raumzeit – und das Licht von zwei verschmelzenden Neutronensterne beobachtet. Mit dem Ereignis vom 17. August 2017 um 14:41:04 MESZ beginnt die Multi-Messenger-Astronomie, die Beobachtungen mit Gravitationswellen und elektromagnetischer Strahlung kombiniert. Zusammen werden die sich ergänzenden Methoden unser Verständnis von extremen astrophysikalischen Ereignissen erheblich verbessern. Sie bieten eine nie zuvor dagewesene Gelegenheit, den Prozess des Verschmelzens von zwei Neutronensternen einschließlich des Ausgangs zu untersuchen. Forscher*innen vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Potsdam und Hannover und von der Leibniz Universität Hannover spielten eine zentrale Rolle bei der Entdeckung.

11. Oktober 2017

Internationaler Workshop von LIGO- und Virgo-Expert*innen in Berlin

Die unabhängige Max-Planck-Forschungsgruppe „Beobachtung und Simulation von kollidierenden Binärsystemen“ am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Hannover organisiert den ersten internationalen Workshop des Teams zur Gravitationswellenvorhersage und -simulation. Ziel ist die gemeinsame Vorbereitung und Koordination für den dritten Beobachtungslauf der Advanced-LIGO- und Advanced-Virgo-Instrumente und darüber hinaus.

03. Oktober 2017

Glückwünsche vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover und Potsdam und der Leibniz Universität Hannover

Das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Hannover und Potsdam und die Leibniz Universität Hannover gratulieren Rainer Weiss, Barry C. Barish und Kip S. Thorne zum Nobelpreis für Physik 2017: „Wir gratulieren unseren Kollegen von Herzen und freuen uns sehr über diese Auszeichnung für drei Pioniere der Gravitationswellenforschung. Sie haben ihr Ziel nie aus den Augen verloren und Generationen junger Wissenschaftler inspiriert,“ so Prof. Bruce Allen, Prof. Alessandra Buonanno und Prof. Karsten Danzmann, Direktor*innen am AEI und Bernard F. Schutz, emeritierter Gründungsdirektor des AEI. „Wir sind stolz, Teil der internationalen Kollaboration zu sein, die vor rund zwei Jahren die erste Gravitationswelle entdeckt hat, als diese die Erde durchlief. Das war ein Wendepunkt für die astronomische und astrophysikalische Forschung. Wir haben damit ein neues Werkzeug zur Beobachtung des Universums“.

27. September 2017

Erneut schwarze Löcher beobachtet: Diesmal haben drei Detektoren die Gravitationswelle aufgefangen

Vom 1. bis zum 25. August nahm der Advanced-Virgo-Gravitationswellendetektor in Italien gemeinsam mit den beiden US-amerikanischen Advanced-LIGO-Observatorien und dem kleineren deutsch-britischen GEO600-Instrument Daten auf. Am 14.8.2017 beobachtete das LIGO-Virgo-Netzwerk eine Gravitationswelle von einem Paar verschmelzender schwarzer Löcher. Die dreifache gemeinsame Messung verbesserte signifikant die Genauigkeit, mit der sich Himmelsposition und Entfernung der schwarzen Löcher bestimmen ließen. Forschende vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Potsdam und Hannover und der Leibniz Universität Hannover haben erneut wichtige Beiträge zu der Entdeckung geleistet.

30. August 2017

Issue 11 of the LIGO Magazine is now available and can be downloaded from http://www.ligo.org/magazine/.

This edition

  • celebrates the 50th anniversary of the discovery of pulsars, with an interview of Jocelyn Bell Burnell and a feature on the Continuous Waves research within the LIGO Scientific Collaboration. Furthermore
  • sheds light on what it’s like being an operator at LIGO-Hanford.
  • highlights a perspective from CERN on building international collaborative experiments.
  • tells the story of the first joint gravitational-wave interferometer observing run - in 1989 - by the Glasgow and Garching groups.

Follow LISA Pathfinder's story from the assembly of its heart, the optical bench through testing to the assembly of the spacecraft and getting it ready for launch. Meet some of the key people who are involved and learn how the mission operates.

19. Juli 2017

LISA Pathfinder nach einer erfolgreichen Mission, die alle Erwartungen übertraf, am Abend des 18. Juli wie geplant abgeschaltet

Nach 16 Monaten wissenschaftlicher Messungen deaktivierte ein internationales Team den LISA-Pathfinder-Satelliten am Abend des 18. Juli 2017. Das Gravitationswellen-Labor im All schaltete sich nach den letzten Kommandos am Abend ab und umläuft die Sonne in einem sicheren Parkorbit. LISA Pathfinder hat die Schlüsseltechnologien für LISA, das zukünftige Gravitationswellen-Observatorium im All, erprobt und deren Funktionsfähigkeit bewiesen. LISA soll im Jahr 2034 als ESA-Mission ins All starten und wird mit der Messung niederfrequenter Gravitationswellen dem gesamten Universum „lauschen“.

13. Juli 2017

Der Max-Planck-Direktor und Professor der Leibniz Universität Hannover wird für seine wegbereitende Forschung zum direkten Nachweis von Gravitationswellen ausgezeichnet

Prof. Karsten Danzmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Hannover und Direktor des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover, erhält am 2. November 2017 in der Frankfurter Paulskirche den mit 50.000 € und einer Medaille in Gold dotierten Preis. Der Otto-Hahn-Preis wird gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft getragen.

06. Juli 2017

Dr. Maria Rodriguez, Leiterin einer Minerva-Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI), wurde zum Mitglied des Elisabeth-Schiemann-Kollegs ernannt. Diese Ehre wird in der Regel nur fünf neuen Mitgliedern jedes Jahr zuteil.

Das Elisabeth-Schiemann-Kolleg ist ein Mentoring-Programm der Max-Planck-Gesellschaft, das herausragende junge Wissenschaftlerinnen nach ihrer Postdoc-Phase auf ihrem Weg zu einer Lebenszeitprofessur oder Direktorinnenstelle an einer Forschungseinrichtung unterstützt. Die Mitglieder werden professionell von renommierten Max-Planck-Forschern gefördert, darunter elf Max-Planck-Direktoren und -Direktorinnen.

05. Juli 2017

Den Gravitationswellen-Detektor bei Sarstedt besuchen und Spitzenforschung aus erster Hand erfahren

Am Sonntag, den 30. Juli 2017, laden das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) und das Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover zum Besuch beim deutsch-britischen Gravitationswellen-Detektor GEO600 nahe Sarstedt. Zwischen 11 und 16 Uhr informieren Forschende auf dem Detektorgelände über das nun begonnene Zeitalter der Gravitationswellenastronomie und die entscheidenden Beiträge von GEO600 als Ideenschmiede der internationalen Forschung.

Was? Tag der Offenen Tür beim Gravitationswellen-Detektor GEO600 für alle Interessierten mit Führungen, Exponaten und Kurzvorträgen
Wann? Sonntag, 30. Juli 2017 von 11 bis 16 Uhr
Wo? Ruthe bei Sarstedt, Anreise wie unten beschrieben mit Auto und/oder Fahrrad